Offener Brief an den OB: Runder Tisch gegen Rechts

27. Juli 2010

Aus gegebenem Anlass veröffentliche ich einmal den Brief, den ich eben an den Oberbürgermeister gesendet habe – Hintergrund ist ein „runder Tisch gegen rechte Gewalt eingerichtet werden soll, leider aber nur die Fraktionen eingeladen sind.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich bin die Ratsanträge durchgegangen, welche in der letzten Sitzung eingereicht wurden. Dabei bin ich auf den interfraktionellen Ratsantrag „Runder Tisch gegen Rechtsextremismus“ gestoßen. Ich weiß nicht, ob dieser Antrag schon alleine dadurch beschlossen ist, dass er von allen Fraktionsvorsitzenden unterschrieben ist.

Mir ist das Anliegen, welches mit diesem „runden Tisch“ verbunden ist, sehr wichtig und würde ebenfalls gerne in den Prozess der Entwicklung von Handlungsstrategien der Stadt gegen rechte Gewalt und Rassismus eingebunden werden. Leider sind durch den Antrag nur die Fraktionen angesprochen – Im Sinne des Antrages „[…] konsequent gemeinsames Handeln ist die wirksamste Strategie gegen rechte Gewalt ist […]“ würde ich sie bitten mich, sollte dieser Antrag nichtmehr im Rat zur Abstimmung kommen, zu diesem Treffen einzuladen. Für den Fall, dass es noch zu einer Abstimmung kommen würde möchte ich hiermit den anliegenden Änderungsantrag stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Gerger

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Eine Antwort to “Offener Brief an den OB: Runder Tisch gegen Rechts”

  1. Hans Says:

    Der Bürger fragt sich, welche Handlungsweise der Stadt Aachen hier vorliegt. Es sollte und muss selbstverständlich sein, das alle fraktionslosen Ratsmitglieder hier zum runden Tisch eingeladen werden sollen. Im übrigen ergibt sich weiterhin die Frage, weshalb kein runder Tisch gegen Extremismus geschaffen wird, da es in Aachen auch den Linksextremismus sowie des extremistischen Islamismus gibt.


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